
Am Samstag, 23. und Sonntag, 24. August 2025 fand der Uster Triathlon bereits zum 36. Mal statt. Zum ersten Mal in der Geschichte waren alle Kategorien im Triathlon ausverkauft. Dies bedeutete einen neuen Teilnahmerekord von 2‘833 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Das Sportwochenende am Greifensee wurde am Samstag mit den Stand-up-Paddle-Rennen und der Seeüberquerung eingeleitet. Es nahmen rund 200 Personen teil. Die SUP-Rennen wurden vom SUP-Club Greifensee Dragons in den Kategorien Open über 10 km, Challenger über 6 km, Juniors über 2 km und Kids über 0.5 km organisiert. Zudem fand erstmals der sogenannte «SUP Quest» statt, bei dem zu verschiedenen Stationen am Greifensee gepaddelt und kleine Rätsel gelöst werden. Die Seeüberquerung über 1.5 km war eine bunte Mischung von gemütlichen bis ambitionierten Schwimmer/innen, Aquajogger/innen und UNIFIED-Schwimmer/innen mit Beeinträchtigung.
Am Sonntag fanden die Triathlon-Wettkämpfe Mitteldistanz, Olympische Distanz Kurzdistanz, Team und Kids statt. Alle Kategorien waren restlos ausverkauft, allen voran die Mitteldistanz, in der es bereits Ende Juni keine freien Startplätze mehr gab. Zusammen mit der Seeüberquerung und den SUP-Rennen konnte so ein neuer Teilnahmerekord von 2‘833 Athletinnen und Athleten am Uster Triathlon aufgestellt werden. Während es am Samstag noch etwas bewölkt war, drückte am Sonntag die Sonne richtig durch. Es strömten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer auf das Gelände, verköstigten sich an den Essens- und Getränkeständen und sorgten für ausgezeichnete Stimmung.
Die Triathletinnen und -athleten starteten in allen Kategorien im sogenannten Rollingstart, also gestaffelt. So blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, da der Erste im Ziel nicht zwingend der Sieger sein musste. Am knappsten fiel die Entscheidung bei den Männern über die Kurzdistanz aus, wo Elia Di Bari nur 4 Sekunden schneller lief als Tommaso Chiara und sich somit den 1. Platz sicherte. Bei den Frauen blieb es über die Olympische Distanz bis zum Schluss spannend: Anna Kaumanns konnte das Rennen mit 22 Sekunden Vorsprung auf Bettina Iseli für sich entscheiden. Über die Mitteldistanz konnten sich Ina Born bei den Frauen und Noé Di Bari bei den Männern klar von der Konkurrenz abheben.
Zum Schluss des Wochenendes starteten 194 Kinder in den Kategorien U16, U14, U12 und U10. Von den Jüngsten, die 60 m Schwimmen, 4 km Velofahren und 1 km Laufen auf sich nahmen, bis zu den Ältesten, die 300 m schwammen, 8 km mit dem Velo zurücklegten und 2 km rannten, wurden alle von zahlreichen Fans angefeuert und freuten sich über die wohlverdiente Finishermedaille im Ziel.
Insgesamt war der 36. Uster Triathlon ein voller Erfolg mit einem neuen Teilnahmerekord und ohne Unfälle oder Verletzungen. Auch OK-Präsident und Rennleiter Sven Riederer zieht eine positive Bilanz: «Ich bin sehr zufrieden: Wir hatten schönes Wetter, unglaublich gute Stimmung und waren komplett ausverkauft. Was will man mehr!» Der Zürcher, der 2004 in Athen die Bronzemedaille im Triathlon gewann, organisierte den Uster Triathlon bereits zum 11ten Mal zusammen mit Melanie Hauss, die ebenfalls ehemalige Profi-Triathletin ist.