Effizienter trainieren dank Leistungsdiagnostik

Wer seine Leistungsfähigkeit kennt, trainiert erfolgreicher. Darum sind Messungen der Körperleistung nicht nur für Profi-Sportler sinnvoll.

Der Körper und seine Leistungsfähigkeit verändern sich. Darum sollten Trainingspläne nicht Jahr für Jahr übernommen werden. Wer erfolgreich trainieren und das Optimum ausschöpfen will, dem kann eine Leistungsdiagnostik weiterhelfen. Sie gibt Aufschluss über den tatsächlichen Zustand des Körpers und liefert zuverlässige Daten, die als Grundlage für die Saisonplanung dienen können.

 

So spezifisch wie möglich

Leistungsdiagnostische Tests werden in fast jeder Sportart gemacht: Reaktionszeitmessungen bei Eishockeytorhütern, Sprungkraftmessungen bei Volleyballern und Laufzeitmessungen bei Leichtathleten. Dabei gilt der Grundsatz, so sportartspezifisch wie möglich zu testen. Ein Schwimmer sollte darum im Wasser und ein Velofahrer auf dem Radergometer getestet werden. Im Ausdauersport sind  zwei  Verfahren etabliert. Das eine ist die Spiroergometrie, bei der mittels Atemgasanalyse die Energiebereitstellung unter Belastung erfasst wird und das andere ist der Laktatstufentest. Auch dieser Test gibt sehr präzise Aufschluss über die Ausdauerleistung des Sportlers, nur eben anhand des Stoffwechselmetabolits Laktat.

Wer die richtige Intensität kennt, kann sein Training erfolgreicher gestalten, Über- oder Unterforderungen vorbeugen - und nebenbei auch seinen Körper immer besser kennenlernen.

*Dieser Beitrag wurde durch Dr.rer.nat Michael Schwarz erstellt. Er arbeitet als Sportwissenschaftler und Leistungsdiagnostiker im Medbase Sports Medical Center Zürich. Das spezialisierte Zentrum für Sportmedizin betreut Team- und Einzelsportler und bietet ein breites Spektrum vom Leistungstest über Sportverletzungen, sportmedizinische Checkups bis zur sportspezifischen Physiotherapie und Rehabilitation. www.medbase.ch